Dortmund gegen Bayern. Ein Duell, das die Massen elektrisiert. Ein Duell, das in über 200 Ländern ausgestrahlt wurde und von den Medien (und ausschließlich von den Medien) das „Deutsche Classico“ genannt wird.
Unsere Mitglieder wählten unterschiedliche Anreisewege. Manche nutzten eine Übernachtung in Dortmund, andere fuhren direkt zum Spiel.
Vor dem Spiel dachte der Block Drölf der verstorbenen Legende Aki Schmidt, einem Borussen aus Fleisch und Blut. Nach schwerer Krankheit wurde er erlöst. Auch wir sagen: Danke Aki. Auch aufgrund seiner Verdienste steht der BVB da wo er heute ist.
Die Stimmung im Westfalenstadion war an diesem Tag besonders gut. Man merkte eine gewisse Spannung und auch die umliegenden Tribünen der Süd mischten endlich mal wieder mit. Es scheint so, als ob es immer ein Topspiel gegen Madrid oder Bayern braucht, damit dies geschieht.
Auba traf nach 11 Minuten bereits zur Führung und zum Endstand.
Borussia überstand zwei ganz starke Drangphasen der Bayern, die es nicht schafften im gesamten Spielverlauf eine richtige Torchance zu kreieren.
Dies spricht für eine sehr gute Verteidigung des BVB, denn wie jeder weiß bleiben die Bayern höchst selten ohne eigenen Torerfolg.
Im Gasthaus Schlüssel beim Rudelgucken war die Stimmung ebenso blendend. Lauthals wurde die Mannschaft gepeitscht, auch wenn wir wissen, dass uns niemand hören kann:-)
Nun ziert Rasenballsport Leipzig, wie sich die Dosen liebevoll nennen die Tabellenspitze der Bundesliga. Bestimmt ein Schlag ins Gesicht für alle Traditionalisten. Auch für uns! Scheiß Red Bull! Heute jedoch freuen wir uns einfach mal über einen Sieg gegen Bayern, waren diese in der Vergangenheit doch selten genug.
Wir wollen uns auch noch bei unserem Gönner Eugen Morhard bedanken, der uns mit dem neuen Fanatics Stammtisch eine große Freude machte! Danke Eugen!
Heja BVB!










Eindrücken zählte der Auftritt von Bomba. Er stellte sich freiwillig zur Verfügung das Drehbuch von „The amazing Sliderman“ leibhaftig vor Ort aufzuführen. Er konnte mit der Passage „from the coast into the Atlantik“ gänzlich glänzen. Ohne Schuh und Hos‘ isch halt ebs los! Danach schlenderten wir zum Platz Praça de D. Pedro IV näher bekannt als Rossio, dem Treffpunkt aller Borussen. Nachdem sich jeder mit dem Sondertrikot ausgestattet hatte, verweilten wir noch in einem Cafe um uns aufs Spiel einzustimmen. Mit der Metro ging es um 17:00 Uhr in Richtung Estádio José Alvalade XXI , wo wir von der Cavalerie in Empfang genommen wurden. Es bleibt auch festzuhalten, dass sowohl Polizei, Ordner oder Restaurantbesitzer immer überaus freundlich mit uns umgegangen sind. Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir den Gästeblock, den wir umgehend betraten.





